Fürstenwalder Perspektiven – eine Bürgerveranstaltungsreihe des SPD Ortsvereins

Veröffentlicht am 22.10.2012 in Kommunalpolitik

Polizei in Brandenburg – Herausforderung für die Zukunft
„Polizei in Brandenburg – Herausforderung für die Zukunft“ war das Thema einer Diskussionsrunde, zur der der Fürstenwalder SPD Ortsverein am vergangenen Freitag einlud. Und mehr als 50 Bürger folgten der Einladung, versprachen doch die prominenten Diskussionspartner Dr. Dietmar Woidke, Brandenburgs Minister des Innern, die Landtagsabgeordnete Elisabeth Alter, der SPD-Bundestagskandidat für die Region Lars Wendland und Fürstenwaldes Bürgermeister Hans-Ulrich Hengst einen interessanten Abend.

Minister Woidke informierte zunächst über aktuelle Strukturen der Brandenburger Landespolizei. Dabei ging es ganz besonders um die Polizeireform in unserem Land und die damit verbundenen Probleme, um Maßnahmen der Prävention, um die Zusammenarbeit mit dem Bürger und nicht zuletzt auch um die besonderen Probleme, die sich aus der regionalen Lage im Grenzgebiet und aus der Nähe zur Bundeshauptstadt Berlin und der damit verbundenen Kriminalität ergeben. Der Minister hob die Erfolge in der Zusammenarbeit mit den polnischen Kollegen hervor und forderte die Bürger zu mehr Zivilcourage und erhöhte Wachsamkeit auf.


Auch Bürgermeister Hengst plädierte dafür, durch den Ausbau der Präsenz der Polizei die gefühlte Sicherheit in unserer Region zu erhöhen. Er räumte aber auch gleichzeitig ein, dass es gerade im öffentlichen und unternehmerischen Bereich große Probleme mit kriminellen Delikten gäbe. Diebstähle von Kraftstoffen oder Metallen kommen in unserer Region immer häufiger vor und werden wegen der geringen Erfolgsaussichten der Aufklärung von Unternehmen oft gar nicht mehr zur Anzeige gebracht.
Landtagsabgeordnete Elisabeth Alter versprach, sich insbesondere für den Erhalt der präventive Polizeiarbeit zu engagieren. Prävention bedeutet, den Bürger für den Schutz des eigenen Eigentums zu sensibilisieren, Wachsamkeit und eine gesunde Portion Zivilcourage zu fördern, aber auch Informationen für seine eigene Sicherheit zu vermitteln. Gerade in diesem Bereich gibt es viele Möglichkeiten durch Hinweise und Aufklärung unser Fürstenwalde sicherer zu machen.
Die vielen Fragen und teilweise auch sehr kritischen Bemerkungen der Bürger zur Polizeiarbeit in Brandenburg wurden von Minister Woidke aufmerksam entgegengenommen und beantwortet. Dabei reichte die Palette der Themen von der technischen Ausstattung der Wasserpolizei und der Funkstreifenwagen über den Frust der Bürger über die Aufklärungsrate von kriminellen Kleindelikten bis zu den aktuellen Aufsehen erregenden Kriminalfällen in unserer Region.
Die gelungen und interessanten Veranstaltung endete mit vielen individuellen Gesprächen zwischen den vier prominenten Diskussionspartnern und den sehr interessierten Bürgern.

 

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