Brandenburg: Stahlindustrie braucht Rückendeckung

Veröffentlicht am 30.09.2025 in Wirtschaft

Der Vorsitzende der SPD-Fraktion im Landtag Brandenburg, Björn Lüttmann, begrüßt das Positionspapier der SPD-Fraktionsvorsitzendenkonferenz zur aktiven Industriepolitik und Sicherung des Stahlstandorts Deutschland. Von Bund und EU fordert er jetzt entschlossenes Handeln, um die Stahlindustrie in Deutschland und besonders in Brandenburg zukunftsfest aufzustellen. Steigende CO-Preise, das Ende billiger Energie und zunehmender Wettbewerbsdruck erfordern eine aktive Industriepolitik und verlässliche Rahmenbedingungen.

„Die Stahlproduktion in Brandenburg bildet das Rückgrat unserer industriellen Wertschöpfung im Land. Die Standorte Eisenhüttenstadt, Brandenburg an der Havel und Hennigsdorf sichern tausende Arbeitsplätze und müssen für eine erfolgreiche Energiewende aktiv unterstützt und mitgenommen werden“, erklärt Lüttmann.

„Damit die Transformation gelingt, brauchen die Unternehmen endlich wettbewerbsfähige Energiepreise, einen schnellen Wasserstoffhochlauf und wirksamen Schutz vor unfairen Importen. Gleichzeitig müssen Beschäftigte frühzeitig eingebunden und Weiterbildungsmöglichkeiten massiv ausgebaut werden. Diese Transformation ist ein gemeinsamer Kraftakt von Politik, Wirtschaft und Arbeitnehmern – und eine zentrale Zukunftsaufgabe für unser Land.“

 
 

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