14.02.2018 in Kommunalpolitik von SPD-LOS
Auf der ersten Sitzung des Kreistages Oder-Spree stimmte die SPD-Fraktion gegen den Antrag der Partei die Linke, jener die Einführung hauptamtlicher Geschäftsführer für die Fraktionen vorsieht. Aus Sicht der Sozialdemokraten sind die Stellen vorerst nicht zu schaffen. Der Grund: Der Landtag Brandenburg erarbeitet im Moment Vorschläge zur Unterstützung der ehrenamtlichen Tätigkeit von Kommunalpolitikern. Wäre der Beschluss auf der ersten Sitzung des Kreistages im Jahr 2018 beschlossen worden, hätte der Landkreis die Stellen bis zur eventuellen Einführung hauptamtlicher Fraktionsgeschäftsführer bezahlen müssen. Dies steht im Moment den hohen Ausgaben für Investitionen in Bildung und Infrastruktur entgegen. Bei immerhin 6 Fraktionen im Kreistag, die bei der Annahme der Beschlussvorlage von der Stellenschaffung mit einer Teilzeitstelle pro Fraktion mit 20 Stunden profitiert hätten, wären die jährlichen Kosten im sechsstelligen Bereich angekommen. Ralf Umbreit, Mitglied der SPD-Fraktion, sprach im Kreistag auch von einer verdeckten Parteinfinanzierung. Weiterhin haben die Kreistagsabgeodneten das Mandat angenommen und sich damit verpflichtet, die Unterlagen der Verwaltungen zu lesen und sich gegenseitig auszutauschen. Bisher habe das auch immer geklappt.
Erfreut zeigten sich die Sozialdemokraten während des Berichts des Landrats zu den aktuellen Aufgaben der Kreisverwaltung. Der Landrat Rolf Lindemann schilderte, dass der Antrag der SPD zur Bereitstellung der kreiseigenen Turn- und Sporthallen für Vereine und die Bürgerinnen und Bürger aus dem Jahr 2017 bearbeitet wurde und die Möglichkeit zur Bereitstellung bei vielen Hallen geschaffen werden kann. Bedauernd äußerte der Landrat sich darüber, dass vereinzelte Hallen nur für eine Nutzung von Schulsport genehmigt sind. Hier wird die Verwaltung nachsteuern und eine Umnutzung in Angriff nehmen. Für die vielen Vereine und für die Bürgerinnen und Bürger des Landkreises Oder-Spree wird so künftig also zusätzlicher Raum für Sport- und Freizeitaktivitäten geschaffen.
Mit den Stimmen der SPD-Abgeordneten wurden ebenfalls drei große Infrastrukturmaßnahmen beschlossen und der Weg für die Erneuerungen der Kreistagstraße K6741(Ortsdurchfahrt Buchholz), der Kreisstraße 6755 (Autobahnbrücke Freienbrink) und der Kreisstraße 6747 (Ortsdurchfahrt Alt Stahnsdorf) geebnet.
06.01.2018 in Unterbezirk von SPD-LOS
Im Sportzentrum von Erkner gab der SPD-Unterbezirk Landkreis Oder-Spree am Freitag, 5. Januar 2018 seinen traditionellen Neujahrsempfang. Mit den gewonnenen Bürgermeisterwahlen in Eisenhüttenstadt und Beeskow, einem SPD-Landrat hätte es eigentlich etwas zu feiern gegeben. Wenn es da in Berlin nicht diese Sondierungen um die Fortsetzung einer GroKo gäbe.
19.11.2017 in Landespolitik von SPD-LOS
Es war sicherlich nicht der einfachste Parteitag, dem sich unser Ministerpräsidemt Dr. Dietmar Woidke und Landesvorsitzende der Sozialdemokraten in Brandenburg am 18.11.2017 stellen musste. Schließlich hat er vor kurzer Zeit erst die Kreisgebietsreform zurückgezogen. Die jüngsten Umfragewerte ließen viel Unmut von der Basis erwarten. Aber, es wirkte eine andere Atmosphäre. Dietmar Woidke entschuldigte sich bei den Delegierten - bei seiner Partei, gestand gemachte Fehler im Reformprozess ein und richtete seinen Blick nach vone.
Bild: Dr. Dietmar Woidke
Die Reform wird nicht unter den Tisch gekehrt, sie ist weiterhin wichtig für das Land Brandenburg und das räumen nicht nur die Medien ein, sondern auch die Landräte und Kommunapolitiker. Ändern wird sich aber der Stil. Zusammen mit dem Städte- und Gemeindebund sowie mit dem Landkreistag wird das Land ein neues Konzept erarbeiten. Zuversicht und Freude - so kann man die Stimmung beschreiben.
Die SPD Oder-Spree beteiligte sich am Parteitag nicht
nur durch Anwesenheit. Gleich mehrere Anträge aus unerem Landkreis durchliefen den Parteitag und standen zur Abstimmung.
Vor allem die kommunalen Themen standen in diesem Jahr in unserem Fokus. So bewerten wir das kommunale Investitionsprogramm als einen vollen Erfolg und beantragten die Neuauflage/ Fortführung des bewerten Programms, bei dem sich die Kommunen für Vorhaben des Ausbaus beispielsweise in Feuerwehr- oder Sportinfrastruktur auf Fördermittel vom Land bewerben können. Einstimmig angenommen.
An anderer Stelle werden die Mittel des Solidarpakts II ab 2020 voraussichtlich auslaufen. Die Kommunen erhalten für den Ausbau ihrer Infrastruktur Mittel aus diesen Sonderbundesergänzungszuweisungen. Um also die Investitionstätigkeit der Kommunen auch ab 2020 aufrecht erhalten zu können, müssen wir bereits jetzt überlegen, wohr diese Mittel künftig kommen sollen. Auch dieser Atrag fand eintimmige Unterstützung und so wird die Landtagsfraktion der SPD im Landtag Vorschläge erareiten.
Besonders erfreulich empfanden wir aber die breite Unterstützung des Antrages aus dem Ortsverein Brieskow-Finkenherd. Die SPD-Landtagsfraktion plant ehrenamtliche Feuerwehrleute besser als bisher zu stellen. Sowohl in Bezug auf Versicherungen aber auch auf die Rente. Der Antrag unseres Ortsvereins sah vor, diese Initiative auf den gesamten Bereich der Blaulichtorganisationen auszuweiten. Schließlich übernehmen diese ebenso staatliche Aufgaben im Ehrenamt. Breite Zustimmung.
Die SPD Oder-Spree bewertet den Landesparteitag als einen vollen Erfolg und es zeigte sich umsomehr: Auch in schwieriegen Zeiten ist die SPD Brandenburg geschlossen.
Bild (v.l.n.r.): Unsere Delegierten
Lars Wendland, Jörg Skibba, Andrea Kunwald, Christian Stauch, Cornelia Schulze-Ludwig, Jörg Vogelsänger, Ekehart Fehse
nicht mit auf dem Bild: Juliane Meyer
10.10.2017 in Kommunalpolitik von SPD-LOS
Bei der Stichwahl zur Bürgermeisterwahl in Eisenhüttenstadt hat der sozialdemokratische Kandidat einen eindeutigen Sieg errungen. Auf Frank Balzer (SPD) entfielen 67,9% der Stimmen, die Gegenkandidatin Dagmar Püschel (DIE LINKE) erhielt 32,1%. Der Unterbezirk freut sich über diesen Erfolg, Der Vorsitzende Frank Steffen, vor zwei Wochen selbst erst als Bürgermeister von Beeskow wiedergewählt, gratuliert: "Wir Sozialdemokraten müssen auf kommunaler Ebene immer wieder beweisen, dass wir für den Bürger da sind!"
26.09.2017 in Unterbezirk von SPD-LOS
Grund zum Jubeln haben die Sozialdemokraten Deutschlands an diesem denkwürdigen 24. September 2017 wirklich nicht. Auch nicht in Brandenburg. In der Bundespolitik hat die SPD die Weichen auf Opposition gestellt. Analyse und Selbstkritik ist angesagt. Keine Schuldzuweisung oder gar Vorwürfe. Näheres werden die nächsten Tage ergeben.
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