Als eine seiner ersten Amtshandlungen hat der neu gewählte Oder-Spree-Landrat Rolf Lindemann am Freitag (10. Februar 2017) mit Agrar- und Umweltminister Jörg Vogelsänger eine Vereinbarung über eine Prämie für zusätzlich erlegtes Schwarzwild unterschrieben.
Für jedes Stück Schwarzwild, das über die Meldung des Referenzjahres 2015/2016 hinaus im jeweiligen Jagdbezirk erlegt wird, können die Jagdpächter eine „Belohnung“ in Höhe von 20 Euro beantragen.
Sie soll einen zusätzlichen Anreiz schaffen, die hohen Schwarzwildbestände im Land zu reduzieren. Die Abschussprämie wird zunächst für drei Jahre gewährt. In diesem Zeitrahmen wird zu prüfen sein, ob auf diesem Wege eine Steigerung der Schwarzwildstrecke zu erreichen ist.
Mit der freiwilligen Zahlung will das Land zum Erhalt der landwirtschaftlichen Flächen und den Hochwasserschutzanlagen von Oder und Neiße beitragen. Trotz einer hohen Abschussquote bei den Schwarzkitteln, bleiben die Schäden seit Jahren auf konstant hohem Niveau. Auch mit Blick auf die in Teilen Osteuropas bereits nachgewiesene Afrikanische Schweinepest steigt der Handlungsdruck.
Berechnungsgrundlage für die „Übererfüllung“ der Jagdstrecke ist die Meldung je Jagdbezirk für das Jagdjahr 2015/2016. Jagdjahre beginnen beziehungsweise enden jeweils am 31. März/ 1. April. Streckenmeldungen erfassen auch tot aufgefundene beziehungsweise durch Unfälle getötete Tiere.
Gleichlautende Vereinbarungen sollen mit den Landkreisen Uckermark, Barnim, Märkisch-Oderland, Spree-Neiße sowie für die Städte Frankfurt (Oder) und Cottbus abgeschlossen werden. Ausgenommen von dieser Regelung sind Verwaltungsjagdbezirke der Länder und des Bundes.
Die Fürstenwalder SPD wählte am Montag, dem 20. Februar 2017, einen neuen Vorstand. Juliane Meyer, zuvor stellv. Vorsitzende, wird den größten SPD-Ortsverein in Oder-Spree in den kommenden zwei Jahren führen.
wählten am Samstag, den 11.2. in Fürstenwalde ihren neuen Vorstand. Vorsitzende bleibt die 26-jährige Hotelfachfrau Julia Grätz-Ohm aus Fürstenwalde. Ergänzt wird der Vorstand durch Kevin Henkel, 24, Facharbeiter aus Falkenberg und Maria Kampermann, 21, Studentin aus Schöneiche bei Berlin. Zum Schriftführer wurde erneut der 23-jährige Rechtsanwaltsfachangestellte Matthias Ohm gewählt. Den Fokus will der neue Vorstand vor allem auf die Werbung von Neumitgliedern und eine stärkere Vernetzung mit den Jusos aus Frankfurt/Oder legen. „Mit der anstehenden Bundestagswahl kommt einiges an Arbeit auf uns zu, doch sie bringt auch viel positive Aufmerksamkeit mit sich. Diese wollen wir nutzen, um junge Leute zu mobilisieren und für politische Partizipation zu begeistern. Denn wer zukünftig die Region im Bundestag vertritt, das ist eine Frage, die uns alle angeht.“ Ein besonderes Augenmerk soll hierbei, insbesondere mit Blick auf die Kandidatur des AfD-Politikers Alexander Gauland, auch auf die Aufklärung über Rechtspopulismus gelegt werden.










