Gedanken zum "friedlichen Osterfest 2026"

Veröffentlicht am 03.04.2026 in Allgemein

Die Erinnerung an die Corona-Jahre sitzt noch tief, da meldet New York einen Fall von Mpox, früher als Affenpocken bekannt, mit einer Variante, die als besonders riskant gilt. Viele fragen sich: Droht hier die nächste globale Krise – oder handelt es sich um einen lokal begrenzten Vorfall, den man in den Griff bekommen kann?

„Schon wieder so eine Angstmache!“ Sagt der (Wut)-Bundesbürger und ärgert sich weiter über Benzinpreise und die "Unfähigkeit der Regierung für Alles und Irgendwas". Doch die Welt sieht auch zu Ostern 2026 etwas anders aus!

Mal abgesehen, dass wirklich ernst zu nehmende Virologen sich berechtigte Sorgen machen, und die nächste Seuche über die Menschheit hinweg schwappt. Der Leichtsinn, mit dem manch Bewohner des Planeten die Weltlage beurteilen, ist schon bemerkenswert:

Bei fast 8,5 Milliarden Menschen ist das Risiko einfach zu hoch, dass irgendein Virus auf den Homo sapiens überspringt und ihm den Garaus macht. Die Virenlasten, die die Spanier ab 1492 in die neue Neue Welt schleppten, löschten sämtliche Kulturen Mittel- und Südamerikas aus. Bis zu 90 Prozent der Indigenen starben an Grippe, Masern, Mumps und Pocken. Zur Ergänzung: Europa hatte den Schwarzen Tod gerade hinter sich. ebenfalls fast schon vergessen die Spanische Grippe mit bis zu 39 Millionen Toten am Ende des Weltkrieges 1. Corona Anfang 2000 ohne wirksame Bekämpfung hätte im 21 Jahrhundert Millionen Tote gekostet. Auch wenn es die Leugner nicht wahr haben wollen.

Die Menschheit scheint ohnehin irgendwie am Scheideweg. Tief durchatmen! Besonders Indien als aufstrebende Macht in Asien meldet mit ihren 1,4 Milliarden Menschen Verschmutzungen der Luft in ihren Städten, die Europas Industriestädte des 19 Jahrhunderts wie Luftkurorte erscheinen lassen. China mit 1,2 Milliarden Menschen berichtet ebenfalls von winterlichem Smog. Trotz des Solarbooms in beiden Ländern! Auch wenn über dem Ruhrgebiet und Bitterfeld die Sonne inzwischen wieder scheint, global verpesten wir Menschen unsere Luft zum Atmen weiter.

Noch bis vor kurzem hatten wir geglaubt, die Menschheit wäre friedlicher geworden. Globalisierung hieß das Stichwort Anfang der 2000er. Der Wohlstand oder zumindest ein sicheres Auskommen für jedes Individuum sei machbar. Nun reichen aktuell ein paar Psychopathen und das Gegenteil ist der Fall. Möglicherweise schliddern wir gerade ungebremst in einen neuen Weltkrieg. Wir haben jetzt 1502 Tage Stellungskrieg in der Ukraine - begrenzte militärische Operation - mit vollkommen neuen Waffen aber ähnlich hohen Verlusten wie in den Weltkriegen zuvor. Bis zu 1,2 Mio Tote und Verwundete soll es inzwischen auf russischer Seite geben. Ende und Ausgang ungewiss.

Nun bombardieren die US-Streitkräfte auf Befehl ihres Präsidenten Ziele im Iran und auch anderswo. Letzterer schießt auf die Emirate und Israel. Israels Luftwaffe feuert seine Raketen ebenfalls, u.a. Teheran in den Libanon und baut seine Stellungen rund um Gaza auf. Über 200.000 Iraner sind inzwischen nach Syrien geflohen. Nachdem ab 2016 bis zu 940.000 Syrer allein nach Deutschland fliehen mussten (Die meisten von i,hnen haben entgegen der irrigen Annahme eines deutschen Bundeskanzlers in diesem unserem Lande eine Heimat oder zumindest Arbeit gefunden). Der Ausgang des unerklärten Krieges in Nahost: Ungewisser denn je.

Die Erde selbst ist ziemlich unberechenbar, was den Umgang mit ihren Bewohnern angeht. Bricht ein großer bspw. Vulkan aus, haben wir "Winter im Sommer", für einige Jahre. Zuletzt geschehen im April 1815. Der Tambora auf der Insel Sumbawa (heutiges Indonesien) meldete sich im April 1815 mit der stärksten Eruption der vergangenen Jahrhunderte. Die gewaltigen Mengen an Asche und Schwefelgasen blockierten das Sonnenlicht weltweit. Millionen Menschen verhungerten. Lange her? Der Ausbruch des Eyjafjallajökull legte im Jahre 2010 tagelang den Flugverkehr zwischen Europa und Noramerika lahm...

 

Blick von Artemis II auf die Erde. Foto NASA

Artemis II fliegt gerade in seiner ballistischen Kurve dem Mond entgegen. Nach 50 Jahren ist eine Crew in einer winzigen Raumkapsel wieder in Richtung Erdtrabant unterwegs. Viele Glück und gutes Gelingen. Trotz defekter Toilette! Vier Homo sapiens um die Fuffzich, ein weißer und ein farbiger Amerikaner, eine Frau auch aus den USA und ein Ausländer (Kanadier) haben sich die Nase an den Fensterscheiben ihres Raumschiffes platt gedrückt, als sie zum ersten Mal die Erde sahen, von der sie sich gerade entfernten. Wenigstens vier Menschen haben Anno 2026 wieder mal gesehen, wie klein und empfindlich unser Planet ist! Frohe Ostern 2026! Das Geschehen hat aufgezeichnet Hajo Guhl

 
 

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